12. September 2009

Von der wütenden Menge

"Mir wurde von einer Gemeinde im Inneren [Asiens] erzählt, die mein Freund besuchte und folgende Geschichte bei den beteiligten Leuten nachprüfte.
Ein Geschäftsmann entschied sich zuerst ein Gebäude zu bauen und dann darin eine Gemeinde zu gründen. Als das Gebäude fertiggestellt war, kündigte er an, dass der erste Gottesdienst am Sonntag stattfinden werde. Samstag Abend versammelte sich eine riesige Menge um das Gemeindehaus niederzubrennen. Der Mann war in seinem Haus. Am Sonntag kamen all jene Leute, die sich versammelt hatten um das Gebäude niederzubrennen, um den Gottesdienst zu besuchen. Sie alle wollten wissen, wieso ein Zaun um die Gemeinde war, große Lichter und Wesen in strahlenden weißen Mänteln. Wer waren sie? Und wieso war der Zaun am Sonntag verschwunden?
Dies alles spielte sich drei Jahre zuvor ab, und diese Gemeinde wuchs zu solchem Ausmaß, dass sie im Inneren [Asiens] drei weitere Gemeinden pflanzte."

Übersetzt aus dem Englischen. Untold Stories & Unknown Saints von Michael Wells.

10. September 2009

Dinge, die wir hinter uns lassen

... und den Frieden, den wir dadurch finden.

"Things We Leave Behind"
Von Michael Card

Markus 1: 16 Als er aber am See von Galiläa wandelte, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, die in dem See ein Netz hin- und herwarfen, denn sie waren Fischer.
17 Und Jesus sprach zu ihnen: Kommet mir nach, und ich werde euch zu Menschenfischern machen;
18 und alsbald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach.




Lyrics:

There sits Simon,
so foolishly wise
proudly he's tending his nets
Then Jesus calls,
and the boats drift away
all that he owns he forgets

More than the nets
he abandoned that day,
he found that his pride was soon drifting away
It's hard to imagine the freedom we find
from the things we leave behind

Matthew was mindful
of taking the tax,
pressing the people to pay
Hearing the call,
he responded in faith
followed the Light and the Way

Leaving the people
so puzzled he found,
the greed in his heart
was no longer around and
it's hard to imagine
the freedom we find
from the things
we leave behind

Every heart needs to be set free,
from posessions
that hold it so tight
'Cause freedom's not found in the things that we own,
It's the power
to do what is right
Jesus, our only posession,
giving becomes our delight
We can't imagine the freedom we find
from the things we leave behind

We show a love for the world in our lives
by worshipping goods we posess
Jesus has laid all our treasures aside
"love God above all the rest"

'Cause when we say 'no'
to the things of the world
we open our hearts
to the love of the Lord and
its hard to imagine
the freedom we find
from the things we leave behind

Oh, and it's hard to imagine
the freedom we find
from the things
we leave behind


Philipper 3: 7 Aber was irgend mir Gewinn war, habe ich um Christi willen für Verlust geachtet;
8 ja, wahrlich, ich achte auch alles für Verlust wegen der Vortrefflichkeit der Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck achte, auf daß ich Christum gewinne 9 und in ihm erfunden werde, indem ich nicht meine Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz ist, sondern die durch den Glauben an Christum ist-die Gerechtigkeit aus Gott durch den Glauben;

5. September 2009

Video: Plastic Jesus

--- Ein provokantes Video über eine traurige Wahrheit ---

Bist du Christ?

Hast du die Entscheidung getroffen, Jesus Herr in deinem Leben zu machen und bist gerettet?

Macht deine Beziehung mit Jesus einen Unterschied in deinem Leben?
In der Schule,
In der Uni,
Im Job,
Oder in der Ehe?

Bist du von Freude erfüllt?

Bist du gewiss, dass der Herr einen Plan für deine Zukunft hat?



Ist dein Jesus echt? Oder Plastik?

Denn das Reich Gottes ist [...] Gerechtigkeit und Friede und Freude im Heiligen Geiste. - Römer 14:17


Und seid nicht gleichförmig dieser Welt, sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes, daß ihr prüfen möget, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. - Römer 12:2

18. August 2009

Offenbarung 22:10-17

10 Und der Engel sprach zu mir: Versiegle die Worte der Weissagung dieses Buches nicht; denn die Zeit ist nahe!
11 Wer Unrecht tut, der tue weiter Unrecht, und wer unrein ist, der verunreinige sich weiter, und der Gerechte übe weiter Gerechtigkeit, und der Heilige heilige sich weiter!

12 Und siehe, ich [Jesus] komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird.
13 Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.
14 Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.
15 Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.
16 Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und der Sproß Davids, der leuchtende Morgenstern.

17 Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!

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30. Juli 2009

Von guten Mächten...

... wunderbar geborgen.

Neujahrsgedicht von Dietrich Bonhoeffer. 1944 im Konzentrationslager geschrieben.
Melodie: Siegfried Fietz.



Von guten Mächten wunderbar geborgen
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.


Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben,
und mit euch gehen in ein neues Jahr.


Noch will das Alte unsre Herzen quäle,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das Du uns geschaffen hast.


Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus Deiner guten und geliebten Hand.


Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann woll'n wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört Dir unser Leben ganz.


Laß warm und hell die Kerze heute flammen,
die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen!
Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang der Welt,
die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend uns am Morgen,
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

27. Juli 2009

JuLa 09

Servus!

Einige Pics vom Jugendlager am Schwarzwaldeckhaus sind jetzt hier zu begutachten!

Psalm 109
1 Preise Jehova, meine Seele, und all mein Inneres seinen heiligen Namen!
2 Preise Jehova, meine Seele, und vergiß nicht alle seine Wohltaten!
3 Der da vergibt alle deine Ungerechtigkeit, der da heilt alle deine Krankheiten;
4 der dein Leben erlöst von der Grube, der dich krönt mit Güte und Erbarmungen;
5 der mit Gutem sättigt dein Alter; deine Jugend erneuert sich wie die des Adlers.

KiLa 09

Die Fotos vom Kinderlager sind jetzt online!

28. Juni 2009

Einheit und neues Leben in Christus

--- Gedanken zum Abendmahl ---

"Und so (durch das Gesetz gerecht gesprochen) seid ihr alle Söhne Gottes durch den Glauben an Jesus Christus. Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft worden seid, gehört nun zu Christus. Nun gibt es nicht mehr Juden oder Nichtjuden, Sklaven oder Freie, Männer oder Frauen. Denn ihr seid alle gleich - ihr seid eins in Jesus Christus. Und weil ihr nun zu Christus gehört, seid ihr die wahren Nachkommen Abrahams. Ihr seid seine Erben, und alle Zusagen Gottes an ihn gelten euch." - Galater 3:26-29

Wir sind Söhne Gottes durch den Glauben, Erben Gottes, alle Versprechen, die er Abraham gemacht hat, gelten auch uns.
Wir sind getauft in Christus und angezogen mit Christus - von Innen und Außen heraus verändert.
Diese Veränderung wird sichtbar, wenn wir Christus anziehen und das Fleisch nicht bis zur Erregung von Begierden pflegen (Röm 13:14), sprich: uns unser sündigen Natur hingeben; und, weil es weder Juden, Griechen, Heiden gibt, weder Sklaven noch Freie, weder Mann noch Frau - wir sind alle eins in Jesus Christus.

Wir sind eine Einheit: "Denn gleichwie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des einen Leibes aber, obwohl es viele sind, als Leib eins sind, so auch der Christus. Denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hinein getauft worden, ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie, und wir sind alle getränkt worden zu einem Geist." - 1. Korinther 13:12-13

Römer 6:3-10 (Paulus schreibt, dass wir nicht länger sündigen sollen, weil wir der Sünde gestorben sind und nicht mehr in ihr leben sollen.) "Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind, in seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln. Denn wenn wir mit ihm einsgemacht und ihm gleich geworden sind in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein; wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, so dass wir der Sünde nicht mehr dienen, denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen. Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen, dass Christus, aus den Toten auferweckt, nicht mehr stirbt; der Tod herrscht nicht mehr über ihn. Denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, ein für allemal; was aber lebt, das lebt für Gott."

Wir sind der Sünde gestorben, mit Christus begraben und durch die Herrlichkeit des Vaters aufgeweckt zu einem neuen Leben, ein Leben mit Christus als Erben der Versprechen, ein Leben mit den Gläubigen, mit der Gemeinde, ein Leben mit und für Gott: "Was er aber lebt, das lebt er für Gott."

Amen!

19. Mai 2009

David Bercot: Im Reich Gottes leben

David Bercot: Im Reich Gottes leben (Wien, Mai 2009)
Von der Zeit an fing Jesus an, zu predigen und zu sagen: Tut Buße, das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! - Matthäus 4:17

Die mp3s sind online! Download @ www.chi-rho.at

1. Abend: Die gute Nachricht vom Reich Gottes

(mp3 Audio/1h 20min/18,3 MB)


2. Abend: Die guten Früchte des Reiches

(mp3 Audio/1h 35min/21,7 MB)


3. Abend: Das Reich Gottes im Alltag

(mp3 Audio/2h 07min/29,3 MB)


4. Abend: Gefahren für Gottes Reich

(mp3 Audio/1h 21min/18,5 MB)


Predigt am Sonntag: Das Schwein Gottes

(mp3 Audio/ 30min/6,9 MB)


Selig sind, die um Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn das Himmelreich ist ihr. - Matthäus 5:10

25. April 2009

Barmherzige Samariter

---Jugendstunde, 24.4.2009---

Der barmherzige Samariter
Lukas 10:25-37

25 Und siehe, ein gewisser Gesetzgelehrter stand auf und versuchte ihn und sprach: Lehrer, was muß ich getan haben, um ewiges Leben zu ererben?
26 Er aber sprach zu ihm: Was steht in dem Gesetz geschrieben? wie liesest du?
27 Er aber antwortete und sprach: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst".
28 Er sprach aber zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue dies, und du wirst leben.
29 Indem er aber sich selbst rechtfertigen wollte, sprach er zu Jesu: Und wer ist mein Nächster?

30 Jesus aber erwiderte und sprach: Ein gewisser Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter Räuber, die ihn auch auszogen und ihm Schläge versetzten und weggingen und ihn halbtot liegen ließen.
31 Von ungefähr aber ging ein gewisser Priester jenes Weges hinab; und als er ihn sah, ging er an der entgegengesetzten Seite vorüber.
32 Gleicherweise aber auch ein Levit, der an den Ort gelangte, kam und sah ihn und ging an der entgegengesetzten Seite vorüber.
33 Aber ein gewisser Samariter, der auf der Reise war, kam zu ihm hin; und als er ihn sah, wurde er innerlich bewegt;
34 und er trat hinzu und verband seine Wunden und goß Öl und Wein darauf; und er setzte ihn auf sein eigenes Tier und führte ihn in eine Herberge und trug Sorge für ihn.
35 Und am folgenden Morgen als er fortreiste, zog er zwei Denare heraus und gab sie dem Wirt und sprach zu ihm : Trage Sorge für ihn; und was irgend du noch dazu verwenden wirst, werde ich dir bezahlen, wenn ich zurückkomme.
36 Wer von diesen dreien dünkt dich der Nächste gewesen zu sein von dem, der unter die Räuber gefallen war?
37 Er aber sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Jesus aber sprach zu ihm:
Gehe hin und tue du desgleichen.

16. April 2009

Zwischen Himmel und Erde



Zwischen Himmel und Erde ist ein Riss
und ein Kampf zwischen Licht und Finsternis
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Zwischen Himmel und Erde sind wir noch
Und das, was wir nicht wollen, tun wir doch
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Mitten in dieser Welt, doch nicht von dieser Welt
Wir gehören zu dir und doch sind wir noch hier

Refrain:
Zwischen Himmel und Erde hängst du dort
Ganz allein und verlassen von Mensch und Gott
zwischen Himmel und Erde ausgestreckt
Dort am Kreuz
Zwischen Himmel und Erde hängst du dort
Wo die Balken sich kreuzen, ist der Ort
Wo sich Himmel und Erde trifft in dir
Dort am Kreuz

Zwischen Himmel und Erde leiden wir
An Zerissenheit auf dem Weg zu dir
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Zwischen Himmel und Erde ist ein Steg
Und du selbst bist die Brücke und der Weg
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Refrain

Zwischen Himmel und Erde stehen wir
Und wir treten in diesen Riß mit dir
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Du machst Himmel und Erde einmal neu
Doch dein Reich ist schon da und du bist treu
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Refrain


***

Alle Rechte bei Autor(in) / Verlag!

Songtexte von Andrea Adams-Frey

12. April 2009

Hoffnung #2 - Ostern

---Gedanken zum Abendmahl---

Letztes Mal habe ich beim Abendmahl über die Hoffnung gesprochen. Jetzt will ich dieses Thema wieder aufnehmen, weil heute Ostern ist, der Tag, an dem Jesus Christus aus dem Grab auferstanden ist.
Wenn wir uns nun im Glauben auf das leere Kreuz schauen und uns an das leere Grab erinnern, werden wir von Hoffnung erfüllt.

Dietrich Bonhoeffer schreibt: "Wer Ostern kennt, kann nie verzweifeln."

Die Welt verzweifelt, denn auf so viele Problemfragen gibt es keine Antworten: Der Klimawandel, die Überbevölkerung der Erde, Hungersnöte, Kriege, Menschenhass, Immigranten, Regierungen, ... Doch das Zeichen der Hoffnung - das Kreuz - wird ignoriert. "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft;" 1. Kor. 1:18

"Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit" heißt es in Kol. 1:27. In Hosea 13:14 sagt Gott: "Ich will sie erlösen aus der Gewalt des Totenreichs, vom Tod will ich sie loskaufen. Tod, wo ist dein Verderben? Totenreich, wo ist dein Sieg?" Losgekauft hat er uns, "denn ihr seid teuer erkauft" (1. Kor. 6:20) -- durch das Blut seines Sohnes, denn es steht geschrieben: "Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, (das wirksam wird) durch den Glauben an sein Blut,". Röm. 3:25 Und Gott sandte seinen einzigen Sohn, "damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat." Joh. 3:16

Zurück zur Frage an den Tod: "Wo ist dein Stachel? (...) Wo ist dein Sieg? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus." 1. Kor. 15:55-57 Der Tod hat Macht, weil es Sünde gibt, die Sünde, weil es das Gesetz gibt, dass Sünde aufdeckt. Christus greift das Problem bei der Wurzel an: Er erfüllt das Gesetz. Er erfüllt das Gesetz an unserer Stelle.
Jesus spricht zu den Menschen: "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!" Math. 5:17
An einer anderen Stelle heißt es: "Denn Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt." Röm. 10:4
"Denn was dem Gesetz unmöglich war -- weil es durch das Fleisch kraftlos war --, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist." Röm. 8:3-4

Das ist die Botschaft von Ostern, das ist die Botschaft vom Kreuz. 1. Kor. 15:54 "Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht:

"Der Tod ist verschlungen in Sieg!"

19. März 2009

Philipper 2:12-30

Letztes Mal (Nachzulesen in Philipper 2:1-11) haben wir gehört, dass wir bescheiden sein und nicht an unseren eigenen Vorteil, sondern an das Wohl der anderen denken sollen. Wir sollen auf Christus sehen, der selbstlos auf seine göttliche Gestalt verzichtete, als Mensch geboren wurde und einem Sklaven glich. (Vers 8)
Er erniedrigte sich selbst und war gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz.
Deshalb hat ihn Gott erhöht
und jeder ohne Ausnahme soll zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist Herr.

Jetzt sollen sie auch in seiner Abwesenheit das befolgen, was er ihnen gelehrt hat. Mit Furcht und Zittern sollen sie an ihrer Seligkeit arbeiten. (Vers 12)
An der Seligkeit arbeiten? Ist Gnade nicht ein Geschenk?
Ja! (Römer 8:1)
So gibt es jetzt keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind, die nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist.
Jesus spricht in Johannes 13:34-35
Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebet, auf dass, gleichwie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.
Jesus trägt uns auf einander zu lieben (Joh. 14:21 u. 23-24a):
Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbar machen. (...) Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen. Wer mich nicht liebt, hält meine Worte nicht.

In Römer 6:15-18 steht geschrieben:
Soll das nun etwa heißen, dass wir einfach Schuld anhäufen können, weil ja Gottes Barmherzigkeit zählt und wir das Urteil des Gesetzes nicht mehr fürchten brauchen? Nein, so ist das nicht gemeint! Wisst ihr nicht, dass ihr dem Herrn gehorchen müsst, dem ihr euch verpflichtet habt? Und das heißt: Entweder entscheidet ihr euch für Sünde und werdet sterben, oder ihr hört auf Gott, und er wird euch annehmen.
Aber Gott sei Dank! Ihr seid nicht mehr hilflos der Sünde ausgeliefert, sondern ihr hört von ganzem Herzen auf das, was euch gelehrt worden ist. Denn nachdem ihr von der Herrschaft der Sünde wirklich frei geworden seid, könnt ihr jetzt Gott dienen und das tun, was ihm gefällt.

Dietrich Bonhoeffer schreibt, dass billige Gnade das Predigen von Vergebung ohne Umkehr, Taufe ohne Lehre der Gemeinde und Gemeinschaft ohne Bekenntnis ist. Billige Gnade ist Gnade ohne Nachfolge, Gnade ohne dem Kreuz, Gnade ohne Jesus Christus, der lebendig und fleischgeworden ist.
Teure Gnade im Gegensatz ist wie der Schatz, der im Feld versteckt ist, und voller Freude verkauft man seinen Besitz (Math. 13:44). Diese Gnade ist teuer, weil sie uns zur Nachfolge Christi aufruft und weil sie unser Leben kostet. Doch es ist Gnade, weil es wahres Leben gibt. Es ist teuer, weil es Sünde verurteilt, doch Gnade, weil es den Sünder gerecht spricht. Sie ist teuer, weil es das Leben von Gottes Sohn kostete, wir wurden mit einem Preis gekauft, heißt es in 1. Korinther 6:20 und 7:23.

Doch zurück zum Philipperbrief.
Gott bewirkt beides in uns, unsere Errettung durch das Blut Christi und den Willen und die Kraft so zu leben, wie es Gott gefällt. (Vers 13) "Bei allem, was ihr tut (Phil. 2:3 - Selbstlosigkeit), hütet auch vor Nörgelein und Zweifel." (Vers 14) Dann werden wir leuchten, wie die Sterne in der Nacht, wir werden makellos sein in einer verdorbenen Gesellschaft. (15) Wenn Christus kommt, kann Paulus stolz auf die Geschwister der Gemeinde in Philippi sein, dass sie am Wort des Lebens festgehalten haben und Paulus nicht umsonst gearbeitet habe. Auch wenn diese Arbeit sein Leben kosten würde, wäre er doch voller Freude.
Ja, ich freue mich mit euch allen. Freut ihr euch ebenso, freut euch mit mir!

Der Herr Jesus, die Gemeinde und speziell die Person, die uns zum Glauben führte, freuen sich mit uns, wenn wir am Evangelium festhalten, Gottes Gebote tun und bis zum Ende durchhalten, damit wir die unvergängliche Siegeskrone aufgesetzt bekommen (1. Korinther 9:25).

Paulus will Timotheus schicken, damit er bei seiner Rückkehr berichten kann, wie es den Philippern geht; das würde Paulus Mut geben. Timotheus ist aufrichtig und kümmert sich um sie wie kein anderer, er beschäftigt sich nicht mit seinen Angelegenheiten, sondern mit dem, was Christus will. Er setzt sich ein, die rettende Botschaft zu verkünden.
Was können wir vom Charakter von Timotheus lernen? Gibt es vielleicht etwas, warum wir Gott bitten müssen an uns zu arbeiten?

Der Herr schenkte Paulus die Zuversicht, dass er selbst bald die Gläubigen besuchen kann. (24) Gott spricht. Wir müssen nur lernen, ihn zu hören.

In der Zwischenzeit sendet Paulus Epaphroditus, er ist ein Bruder im Herrn, ein guter Mitarbeiter und Mitkämpfer. Er war todkrank, doch Gott hat ihn geheilt. Er setzte sein Leben aufs Spiel, als er die Botschaft von Jesus verkündete und wäre fast gestorben. Deshalb bittet Paulus die Philipper ihn in voller Freude als Bruder aufzunehmen und ihm Achtung und Ehre entgegenzubringen. Auch an Epaphroditus Beispiel können wir sicherlich etwas lernen.

Wir wünschen euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus. -- Philipper 1:1

27. Februar 2009

Philipper 1:12-26

---Jugendstunde vom 20.2.2009---

12 “Meine lieben Brüder und Schwestern! Ihr sollt wissen, dass meine Gefangenschaft die Ausbreitung der rettenden Botschaft nicht hinderte. Im Gegenteil! 13 Allen meinen Bewachern hier und auch den übrigen Prozessteilnehmern ist inzwischen klar geworden, dass ich nur deswegen eingesperrt bin, weil ich an Christus glaube. 14 Außerdem haben durch meine Gefangenschaft viele Christen neuen Mut und Zuversicht gewonnen. Furchtlos und ohne Scheu predigen sie jetzt Gottes Botschaft.

15 Zwar verkünden manche nur deswegen die Botschaft von Christus, weil sie neidisch sind und mir eine erfolgreiche Missionsarbeit nicht gönnen; andere aber lassen sich bei ihrer Predigt von den besten Absichten leiten. 16 Sie handeln aus Liebe, weil sie wissen, dass ich im Gefängnis bin, um für die rettende Botschaft einzutreten. 17 Die anderen aber reden von Jesus Christus nur aus Eigennutz. Sie meinen es nicht ehrlich und wollen mir noch zusätzlich Kummer bereiten.

18 Doch was macht das schon! Wichtig ist allein, dass die rettende Botschaft von Jesus Christus verbreitet wird; mag das nun mit Hintergedanken oder in ehrlicher Absicht geschehen. Wenn nur jeder erfährt, wer Jesus Christus ist! Darüber freue ich mich, und ich werde mich auch in Zukunft darüber freuen!

19 Weil ihr für mich betet und Jesus Christus mir durch seinen Geist beisteht, vertraue ich darauf, dass hier alles zum Besten für mich ausgehen wird. 20 Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass ich während meiner Gefangenschaft nicht schwach werde und versage, sondern dass Jesus Christus wie bisher, so auch jetzt durch mich bekannt gemacht und geehrt wird, sei es durch mein Leben oder durch meinen Tod.

21 Denn Christus ist mein Leben und das Sterben für mich nur Gewinn. 22 Weil ich aber mehr für Christus erreichen kann, wenn ich am Leben bleibe, weiß ich nicht, was ich mir wünschen soll. 23 Beides erscheint mir verlockend: Manchmal würde ich am liebsten schon jetzt sterben, um bei Christus zu sein. Gibt es etwas Besseres? 24 Andererseits habe ich bei euch noch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. 25 Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass ich am Leben bleiben und zu euch zurückkommen werde. Dann will ich euch helfen, damit euer Glaube wächst und eure Freude noch größer wird. 26 Wenn ich erst wieder bei euch bin, werdet ihr noch mehr loben und danken können für alles, was Jesus Christus durch mich getan hat.”

Alles, was Paulus hat, gehört Christus. Er nimmt sich von uns, was er braucht. Deshalb hofft Paulus, dass er niemals versucht, seinem Herrn etwas vorzuenthalten. Er will kein Dieb sein, indem er Christus vorenthält, was Jesus durch seinen Tod gekauft hat-nämlich sein Leben. Er hat dadurch nicht ein bisschen von unserem Leben gekauft, sondern das Ganze. Würde Paulus sich also zum Dieb machen, indem er Jesus nicht sein ganzes Leben überlässt, würde das große Schande über ihn bringen.

Menschen, die Paulus in ihrer Gewalt haben können außerdem wirkich nur eine Wahl für ihn treffen. Die Wahl zwischen entweder Leben, und noch mehr Leben.
Wirklich eine schwere Wahl.

Menschen können uns nichts nehmen, dass Gott ihnen nicht gibt.
Gott hat sie in ihre Machtposition gestellt, und kann sie ihnen auch wieder wegnehmen. Doch er lässt ihnen diese Macht über mich, damit mein Leiden hier in Gefangenschaft die Verkündung der guten Nachricht bewirkt.

Wahrscheinlich jeder, der Christus schon länger nachfolgt, weiß, dass es viele Menschen gibt, die gegen den Herrn und seine Botschaft ankämpfen. Viele glauben es nicht, manche wollen es nicht glauben. Wiederum andere sind zu voreingenommen und skeptisch.
Doch Paulus weiß, dass seine Anschuldiger, wenn es Gottes Wille ist, früher oder später jedes Argument verlieren werden. Denn er hat Wahrheit in sich. Auch uns wurde der Geist, der uns in alle Wahrheit führt, gegeben.
Wir haben das Licht, vor dem sie sich scheuen. Wir haben Wahrheit.

Was kann die Dunkelheit dem Licht entgegensetzen? Was hat die Lüge der Wahrheit entgegenzubringen? Nichts, absolut nichts.

26. Februar 2009

Hoffnung

---Gedanken zum Abendmahl---

Heute will ich kurz über Hoffnung sprechen. Sie ist neben Freude und Liebe eine der drei Elemente, die auf ewig bestehen werden (1. Kor. 13:13)

Als wir noch ungläubig waren, hatten wir keine Hoffnung:

Dass ihr in jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung; ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Eph. 2:12

Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung hatten. 1. Thess. 4:13

Wir waren ohne Gott und demzufolge ohne Hoffnung. Wir hatten keine Hoffnung auf etwas nach dem Tod (nach dem "entschlafen"). Und dann kam Jesus Christus in unser Leben.

Die Heiden werden auf seinen (Jesu) Namen hoffen. Math. 12:21

Paulus und Timotheus schreiben an die Gemeinde in Kolossä: Ihnen wollte Gott bekanntmachen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Kol. 1:27

Wir hoffen auf Christus, denn (Titus 2:11-13) die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Welt, indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung Gottes und unseres Retters Jesu Christus.
Wir leben hier auf der Welt ein gottesfürchtiges Leben, und sagen "Nein" zu unseren weltlichen Begierden, weil wir auf unsere Hoffnung und auf das Erscheinen Christi warten.

Jeremia schreibt an die Weggeführten in Babel: Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
Hoffnung ist immer mit etwas in der Zukunft verbunden. Ohne Hoffnung auf etwas blicken wir der Zukunft nicht freudig entgegen.

1. Petrus 1:3 Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten.
Die Auferstehung von den Toten ist unsere Hoffnung. Paulus schreibt im 1.Korinther 15:17-19 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren. Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die elendsten unter allen Menschen! Die elendsten unter allen Menschen sind wir, wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen.

Da Christus von den Toten auferstanden ist, rühmen wir uns in der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. (Röm 5:2) Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt. (Röm. 5:5 - NL)

Amen!

24. Februar 2009

15. Februar 2009

Philipper 1:1-11

---Jugendstunde 13.2.2009---

1: Paulus und Timotheus, Diener von Jesus, schreiben diesen Brief an alle Gläubigen in der Gemeinde in Philippi.

2: Sie senden Gnade und Frieden von Gott und Jesus für die Gläubigen.

3-4: Wenn Paulus und Timotheus an die Geschwister der Gemeinde in Philippi denken, danken sie Gott und beten für sie immer. Kein gezwungenes Gebet, sondern aus Freude. Das Thema der Freude zieht sich quer durch den Brief an die Philipper. Alles soll in Freude gemacht werden; Phil. 4:4 Freut euch im Herrn allezeit; nochmal sag ich: Freut euch! Sie sind dankbar für die Gemeinde und alle Geschwister und beten für sie allezeit.

5: Wieso? Weil sie sich gemeinsam mit Paulus und Timotheus für die gute Botschaft einsetzten. Welche gute Botschaft? Jesus kam um uns von unserem sündigen Leben zu retten, jeder der glaubt, wird ins Königreich Gottes eingeladen. Wir bekommen den Heiligen Geist und können gute Werke zur Ehre Gottes tun. (Römer 6:18)

6: Er ist ganz sicher, dass Gott das in ihnen angefangene Werk vollenden wird – bis zu dem Tag, an dem Jesus wiederkommt. Welches Werk? Die Errettung, die Veränderung nach Christi Sinn.

7: Wir haben gelesen, wieso Paulus immer Gott für die Gläubigen dankt. Jetzt sagt er sogar, dass es natürlich ist, sie im Herzen zu tragen. Gemeinsam empfangen sie dieselbe Gnade Gottes. Sie haben sogar Anteil bei seinen Fesseln als auch bei der Verteidigung und Bekräftigung des Evangeliums, weil ihr Glaube und ihre Hingabe zu Gott bekräftigen ihn das gleiche zu tun. Ihr Leben ermutigt ihn, der ihnen die Frohe Botschaft gebracht hat, weiterhin Christus zu dienen und nicht locker zu lassen, das Evangelium zu verkünden.

8-11: Er sehnt sich die Philipper wieder zu sehen und betet, dass ihre Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und allem Urteilsvermögen, damit sie prüfen können, worauf es ankommt, damit sie rein und vorbildlich sind, damit sie erfüllt mit den Früchten der Gerechtigkeit sind – denn auf diese Weise wird Gott geehrt.

Liebe soll noch mehr überströmen in Erkenntnis und Urteilsvermögen. Sie sollen Gottes Willen erkennen können, wie sie ihm dienen können, was sie ablegen müssen. Sie sollen sehen können, worauf es im Leben wirklich ankommt, nämlich rein und vorbildlich zu sein, bis zu dem Tag, an dem Christus kommt und erfüllt von den Früchten der Gerechtigkeit sind.

Worauf kommt es im Leben an? Wer der Klügste, Schönste, Stärkste, Lustigste usw. ist? Es geht darum ein Leben im Königreich Gottes zu leben, das dem Herrn, dem König, unserem Gott Ehre bringt.

Damit wir besser verstehen können, wie das für unser Leben anzuwenden ist, schauen uns wir mal die Früchte des Geistes an: Galater 5:22-23

Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.
Wie können wir diese Früchte nächste Woche in unserem Leben zur Geltung kommen lassen?

Gal. 5:24-26 Diejenigen, die zu Christus Jesus gehören, haben die Leidenschaften und Begierden ihrer sündigen Natur an sein Kreuz geschlagen. Wenn wir jetzt durch den Heiligen Geist leben, dann sollen wir auch alle Bereiche unseres Lebens von ihm bestimmen lassen. Lasst uns darauf achten, dass wir nicht stolz werden und uns gegenseitig verärgern oder beneiden.

Halten wir fest an Jesus und sind im gehorsam, damit Paulus und Timotheus auch über uns schreiben können, dass sie überzeugt sind, dass Gott sein Werk in uns zu Ende führt und dass wir Anteil haben an der Gnade Gottes.

11. Februar 2009

Gottes Bund

---Gedanken zum Abendmahl---

Wenn zwei Menschen heiraten, gehen sie den Bund der Ehe ein.
Gott hat mit uns auch einen Bund geschlossen, einen Bund, der unsere Sünden für immer auslöscht und uns gerecht spricht.

Gott hat schon vorausgesagt, dass er den Bund, den er mit den Israeliten geschlossen hat, erneuern wird. Jeremia 31:31-34
Es wird der Tag kommen“, spricht der Herr, „an dem ich einen neuen Bund mit dem Volk Israel und mit dem Volk Juda schließen werde. Dieser Bund wird nicht so sein wie der, den ich mit ihren Vorfahren schloss, als ich sie an der Hand nahm und aus Ägypten herausführte. Sie sind meinem Bund nicht treu geblieben, deshalb habe ich mich von ihnen abgewandt“, spricht der Herr.
Doch dies ist der neue Bund, den ich an jenem Tage mit dem Volk Israel schließen werde“, spricht der Herr.
Ich werde ihr Denken mit meinem Gesetz füllen, und ich werde es in ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein. Niemand muss dann noch seine Freunde belehren, und keiner seinen Bruder ermahnen: „Lerne den Herrn kennen!“ Denn alle werden mich kennen, alle, vom Kleinsten bis hin zum Größten“, spricht der Herr. „Und ich will ihnen ihre Sünden vergeben und nicht mehr an ihre bösen Taten denken.

In Hesekiel 37:26 steht, dass Gott einen Friedensbund mit seinem Volk schließen wird, es wird ein ewiger Bund mit ihnen werden.

Wir haben das Privileg einen ewigen Friedensbund mit Gott zu schließen. Er wird unser Gott sein und wir werden sein Volk sein! Unser Denken wird mit seinem Gesetz erfüllt sein, es wird uns Freude, Einsicht und Weisheit schenken: Die Vorschriften Jehovas sind richtig, erfreuend das Herz; das Gebot Jehovas ist lauter, erleuchtend die Augen. Die Furcht Jehovas ist rein, bestehend in Ewigkeit. Die Rechte Jehovas sind Wahrheit, sie sind gerecht allesamt; Sie, die köstlicher sind als Gold und viel gediegenes Gold, und süßer als Honig und Honigseim. Auch wird dein Knecht durch sie belehrt; im Beobachten derselben ist großer Lohn. (Psalm 19:8-11)
Und jeder wird den Herrn kennen, vom Kleinsten bis zum Größten.

Matthäus 26:26
Während sie aßen, nahm Jesus einen Laib Brot, dankte und bat Gott um seinen Segen. Dann brach er ihn in Stücke und gab sie den Jüngern mit den Worten: „Nehmt und esst, denn das ist mein Leib.“

Paulus schreibt im 1.Korintherbrief 11:26 Jedes Mal, wenn ihr dieses Brot esst und aus diesem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er wiederkommt.

Lasst uns voller Freude den Tod Jesu verkünden! Ein Testament ist erst gültig, wenn der Verfasser gestorben ist. Hebr. 9: 16-17 Denn wo ein Testament ist, da muß notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat. Denn ein Testament ist gültig, wenn der Tod eingetreten ist, weil es niemals Kraft hat, solange der lebt, der das Testament gemacht hat;
Jesus ist gestorben, sein Bund ist gültig, der Bund, der uns durch Gott in neue Menschen verwandelt.

Lass uns so wie Jesus das Brot brechen, dafür danken und Gott um seinen Segen bitten.

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Durch Jesu Blut, sind wir nicht nur für einige Zeit gereinigt, wir sind für immer von unseren Sünden freigesprochen, ohne sein Blut wären wir noch versklavt. Doch Jesus war das vollkommene Opfer.

Hebräer 9:13- 15
Früher (zur Zeit des alten Bundes) konnte die Besprengung mit dem Blut von Böcken und Stieren oder mit der Asche einer jungen Kuh den Körper des Menschen von ritueller Unreinheit reinigen.
Wie viel mehr kann dann das Blut Christi bewirken, denn durch die Kraft von Gottes ewigem Geist brachte Christus sich selbst Gott als vollkommenes Opfer für unsere Sünden dar.
Er befreit unser Gewissen, indem er uns freispricht von unseren Taten, für die wir den Tod verdienen. Nun können wir dem lebendigen Gott dienen.
Aus diesem Grund ist er der Vermittler eines neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen, damit alle, die dazu berufen sind, das ewige Erbe empfangen können, das Gott ihnen versprochen hat.
Denn Christus starb, um sie von der Strafe für die Sünden zu befreien, die sie zur Zeit des ersten Bundes begangen hatten.


Römer 5:9 Und da wir durch das Blut von Christus gerecht gesprochen worden sind, ist sicher, dass Christus uns vor dem Gericht Gottes bewahrt.

Wir sind heilig und können durch das Blut, das für uns vergossen wurde, vor Gott kommen – ohne Schuld, ohne einem schlechten Gewissen.
Durch Jesus, den Vermittler, kommen wir vor Gott als sündenloses und geliebtes Kind des allmächtigen Herrn.

Offenbarung 1:5 Lob sei ihm, der uns liebt und uns von unseren Sünden befreit hat, indem er sein Blut für uns vergoss.

3. Februar 2009

"Checken Christen die Bibel besser als andere?"

„Checken Christen die Bibel besser als andere?“ (Inspiriert von Teensmag 05/08, S. 56)

Was heißt: Bibel verstehen? Geschichten auswendig können oder deren Anwendung kennen und leben? In der Bibel geht es nicht darum, wer weniger weiß und wer mehr weiß, es geht nicht darum, wer der Oberchecker ist und wer nicht. Es ist kein Wettbewerb. Sondern: Es geht darum, was man mit dem von Gott gegebenen Wissen macht. Es geht um das Königreich Gottes.

Aber um die Frage mal kurz zu beantworten: Ja! Johannes 16:13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

Der Geist der Wahrheit leitet uns in die Wahrheit. Es kommt nicht von uns. Wir können vielleicht eine Stelle lesen, auswendig vorsagen, doch die Wahrheit, die darinnen steckt, können wir erst verstehen, wenn sie uns offenbart wird.

David schreibt in Psalm 25, Vers 5 Leite mich durch deine Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils.

Es sind nicht wir, die Wahrheit entdecken. Es ist Gottes Geist, der sie uns offenbart. Wenn wir ihn bitten, wird er uns geben, wenn wir klopfen, macht er uns die Türe auf. Er will ja, dass wir ihm näher kommen, er will, dass wir eine engere Beziehung mit ihm haben. David fordert ihn auf: Leite mich! Lehre mich! –du bist der Gott meines Heils. Es ist ein Hilferuf und ein tiefes Verlangen nach Gott. Ist es nicht wundervoll, wenn ein Mensch aus der Tiefe seiner Seele zu Gott schreit? Und Gott wird ihn nicht abweisen, er wird nicht zögern, sondern gleich seinen Segen ausschütten. Jakobus 4:8 sagt: Nahet euch zu Gott so naht er sich zu euch.

1. Korinther 2:12-14 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist aus Gott, so daß wir wissen können, was uns von Gott gegeben ist; und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich beurteilen. Der seelische Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geiste Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht verstehen, weil es geistlich beurteilt werden muß.

Und Johannes 14:17 den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und kennt ihn nicht; ihr aber kennet ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Ohne den Geist können wir keine Wahrheit empfangen. Wenn wir von der Welt sind, verstehen wir nur Dinge, die von der Welt sind und keine Geistlichen.

1. Korinther 12:3 Darum tue ich euch kund, daß niemand, der im Geiste Gottes redet, sagt: «Verflucht sei Jesus!» es kann aber auch niemand sagen: «Herr Jesus!» als nur im heiligen Geist.

Doch irgendwann musst dich die Wahrheit ja überzeugen, damit du dich für Jesus entscheidest. Wie geht das dann, wenn du noch in der Welt bist? Ganz einfach: Gottes Geist ist in dir schon am Werken. Er führt dich dorthin, wo du hin musst.
Doch Wissen ist nicht das ultimative Ziel. Liebe ist das ultimative Ziel:

1. Korinther 8:1-2 Betreffs der Götzenopfer aber wissen wir, da wir alle Erkenntnis haben; die Erkenntnis bläht auf, aber die Liebe erbaut. Wenn aber jemand meint, etwas erkannt zu haben, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll;

1. Korinther 2:16 Wir aber haben Christi Sinn.

Und was soll Erkenntnis bewirken? Was ist der Sinn Christi? Liebe!

1. Johannes 4:7 Geliebte, lasset uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe.

Liebe ist Gott! Was für eine Erkenntnis! Gott ist nicht nur ein toller Liebhaber, ein guter Freund. Er IST Liebe. Liebe kann ohne ihn gar nicht existieren. Weil wir von ihm geliebt sind („Geliebte“), sollen wir einander. Wer liebt ist aus Gott geboren und kennt Gott – Geboren im Heiligen Geist in der Taufe. Eine Geburt des Geistes, wie in Johannes 3 geschrieben steht. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht, der ist nicht wiedergeboren, der hat den Geist nicht.

Matthäus 22:36-40 Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? Jesus sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.» Das ist das erste und größte Gebot. Ein anderes aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.» An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Jesus erklärt, was am Wichtigsten ist. Nr. 1: Lieben. Nr. 2: Lieben.

Also, um zu einem Schlusspunkt zu kommen, ob wir die Bibel checken oder nicht ist keine Frage des Wissens, sondern der Liebe. Nur wenn man Jesus Worte lebt, hat man sie gecheckt.

Wer meine (Jesus) Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich (Jesus) liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Johannes 14:21)