27. Februar 2009

Philipper 1:12-26

---Jugendstunde vom 20.2.2009---

12 “Meine lieben Brüder und Schwestern! Ihr sollt wissen, dass meine Gefangenschaft die Ausbreitung der rettenden Botschaft nicht hinderte. Im Gegenteil! 13 Allen meinen Bewachern hier und auch den übrigen Prozessteilnehmern ist inzwischen klar geworden, dass ich nur deswegen eingesperrt bin, weil ich an Christus glaube. 14 Außerdem haben durch meine Gefangenschaft viele Christen neuen Mut und Zuversicht gewonnen. Furchtlos und ohne Scheu predigen sie jetzt Gottes Botschaft.

15 Zwar verkünden manche nur deswegen die Botschaft von Christus, weil sie neidisch sind und mir eine erfolgreiche Missionsarbeit nicht gönnen; andere aber lassen sich bei ihrer Predigt von den besten Absichten leiten. 16 Sie handeln aus Liebe, weil sie wissen, dass ich im Gefängnis bin, um für die rettende Botschaft einzutreten. 17 Die anderen aber reden von Jesus Christus nur aus Eigennutz. Sie meinen es nicht ehrlich und wollen mir noch zusätzlich Kummer bereiten.

18 Doch was macht das schon! Wichtig ist allein, dass die rettende Botschaft von Jesus Christus verbreitet wird; mag das nun mit Hintergedanken oder in ehrlicher Absicht geschehen. Wenn nur jeder erfährt, wer Jesus Christus ist! Darüber freue ich mich, und ich werde mich auch in Zukunft darüber freuen!

19 Weil ihr für mich betet und Jesus Christus mir durch seinen Geist beisteht, vertraue ich darauf, dass hier alles zum Besten für mich ausgehen wird. 20 Ich hoffe und bin zuversichtlich, dass ich während meiner Gefangenschaft nicht schwach werde und versage, sondern dass Jesus Christus wie bisher, so auch jetzt durch mich bekannt gemacht und geehrt wird, sei es durch mein Leben oder durch meinen Tod.

21 Denn Christus ist mein Leben und das Sterben für mich nur Gewinn. 22 Weil ich aber mehr für Christus erreichen kann, wenn ich am Leben bleibe, weiß ich nicht, was ich mir wünschen soll. 23 Beides erscheint mir verlockend: Manchmal würde ich am liebsten schon jetzt sterben, um bei Christus zu sein. Gibt es etwas Besseres? 24 Andererseits habe ich bei euch noch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. 25 Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass ich am Leben bleiben und zu euch zurückkommen werde. Dann will ich euch helfen, damit euer Glaube wächst und eure Freude noch größer wird. 26 Wenn ich erst wieder bei euch bin, werdet ihr noch mehr loben und danken können für alles, was Jesus Christus durch mich getan hat.”

Alles, was Paulus hat, gehört Christus. Er nimmt sich von uns, was er braucht. Deshalb hofft Paulus, dass er niemals versucht, seinem Herrn etwas vorzuenthalten. Er will kein Dieb sein, indem er Christus vorenthält, was Jesus durch seinen Tod gekauft hat-nämlich sein Leben. Er hat dadurch nicht ein bisschen von unserem Leben gekauft, sondern das Ganze. Würde Paulus sich also zum Dieb machen, indem er Jesus nicht sein ganzes Leben überlässt, würde das große Schande über ihn bringen.

Menschen, die Paulus in ihrer Gewalt haben können außerdem wirkich nur eine Wahl für ihn treffen. Die Wahl zwischen entweder Leben, und noch mehr Leben.
Wirklich eine schwere Wahl.

Menschen können uns nichts nehmen, dass Gott ihnen nicht gibt.
Gott hat sie in ihre Machtposition gestellt, und kann sie ihnen auch wieder wegnehmen. Doch er lässt ihnen diese Macht über mich, damit mein Leiden hier in Gefangenschaft die Verkündung der guten Nachricht bewirkt.

Wahrscheinlich jeder, der Christus schon länger nachfolgt, weiß, dass es viele Menschen gibt, die gegen den Herrn und seine Botschaft ankämpfen. Viele glauben es nicht, manche wollen es nicht glauben. Wiederum andere sind zu voreingenommen und skeptisch.
Doch Paulus weiß, dass seine Anschuldiger, wenn es Gottes Wille ist, früher oder später jedes Argument verlieren werden. Denn er hat Wahrheit in sich. Auch uns wurde der Geist, der uns in alle Wahrheit führt, gegeben.
Wir haben das Licht, vor dem sie sich scheuen. Wir haben Wahrheit.

Was kann die Dunkelheit dem Licht entgegensetzen? Was hat die Lüge der Wahrheit entgegenzubringen? Nichts, absolut nichts.

26. Februar 2009

Hoffnung

---Gedanken zum Abendmahl---

Heute will ich kurz über Hoffnung sprechen. Sie ist neben Freude und Liebe eine der drei Elemente, die auf ewig bestehen werden (1. Kor. 13:13)

Als wir noch ungläubig waren, hatten wir keine Hoffnung:

Dass ihr in jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung; ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Eph. 2:12

Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung hatten. 1. Thess. 4:13

Wir waren ohne Gott und demzufolge ohne Hoffnung. Wir hatten keine Hoffnung auf etwas nach dem Tod (nach dem "entschlafen"). Und dann kam Jesus Christus in unser Leben.

Die Heiden werden auf seinen (Jesu) Namen hoffen. Math. 12:21

Paulus und Timotheus schreiben an die Gemeinde in Kolossä: Ihnen wollte Gott bekanntmachen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Kol. 1:27

Wir hoffen auf Christus, denn (Titus 2:11-13) die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Welt, indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung Gottes und unseres Retters Jesu Christus.
Wir leben hier auf der Welt ein gottesfürchtiges Leben, und sagen "Nein" zu unseren weltlichen Begierden, weil wir auf unsere Hoffnung und auf das Erscheinen Christi warten.

Jeremia schreibt an die Weggeführten in Babel: Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
Hoffnung ist immer mit etwas in der Zukunft verbunden. Ohne Hoffnung auf etwas blicken wir der Zukunft nicht freudig entgegen.

1. Petrus 1:3 Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten.
Die Auferstehung von den Toten ist unsere Hoffnung. Paulus schreibt im 1.Korinther 15:17-19 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren. Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die elendsten unter allen Menschen! Die elendsten unter allen Menschen sind wir, wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen.

Da Christus von den Toten auferstanden ist, rühmen wir uns in der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. (Röm 5:2) Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt. (Röm. 5:5 - NL)

Amen!

24. Februar 2009

15. Februar 2009

Philipper 1:1-11

---Jugendstunde 13.2.2009---

1: Paulus und Timotheus, Diener von Jesus, schreiben diesen Brief an alle Gläubigen in der Gemeinde in Philippi.

2: Sie senden Gnade und Frieden von Gott und Jesus für die Gläubigen.

3-4: Wenn Paulus und Timotheus an die Geschwister der Gemeinde in Philippi denken, danken sie Gott und beten für sie immer. Kein gezwungenes Gebet, sondern aus Freude. Das Thema der Freude zieht sich quer durch den Brief an die Philipper. Alles soll in Freude gemacht werden; Phil. 4:4 Freut euch im Herrn allezeit; nochmal sag ich: Freut euch! Sie sind dankbar für die Gemeinde und alle Geschwister und beten für sie allezeit.

5: Wieso? Weil sie sich gemeinsam mit Paulus und Timotheus für die gute Botschaft einsetzten. Welche gute Botschaft? Jesus kam um uns von unserem sündigen Leben zu retten, jeder der glaubt, wird ins Königreich Gottes eingeladen. Wir bekommen den Heiligen Geist und können gute Werke zur Ehre Gottes tun. (Römer 6:18)

6: Er ist ganz sicher, dass Gott das in ihnen angefangene Werk vollenden wird – bis zu dem Tag, an dem Jesus wiederkommt. Welches Werk? Die Errettung, die Veränderung nach Christi Sinn.

7: Wir haben gelesen, wieso Paulus immer Gott für die Gläubigen dankt. Jetzt sagt er sogar, dass es natürlich ist, sie im Herzen zu tragen. Gemeinsam empfangen sie dieselbe Gnade Gottes. Sie haben sogar Anteil bei seinen Fesseln als auch bei der Verteidigung und Bekräftigung des Evangeliums, weil ihr Glaube und ihre Hingabe zu Gott bekräftigen ihn das gleiche zu tun. Ihr Leben ermutigt ihn, der ihnen die Frohe Botschaft gebracht hat, weiterhin Christus zu dienen und nicht locker zu lassen, das Evangelium zu verkünden.

8-11: Er sehnt sich die Philipper wieder zu sehen und betet, dass ihre Liebe noch mehr und mehr überströme in Erkenntnis und allem Urteilsvermögen, damit sie prüfen können, worauf es ankommt, damit sie rein und vorbildlich sind, damit sie erfüllt mit den Früchten der Gerechtigkeit sind – denn auf diese Weise wird Gott geehrt.

Liebe soll noch mehr überströmen in Erkenntnis und Urteilsvermögen. Sie sollen Gottes Willen erkennen können, wie sie ihm dienen können, was sie ablegen müssen. Sie sollen sehen können, worauf es im Leben wirklich ankommt, nämlich rein und vorbildlich zu sein, bis zu dem Tag, an dem Christus kommt und erfüllt von den Früchten der Gerechtigkeit sind.

Worauf kommt es im Leben an? Wer der Klügste, Schönste, Stärkste, Lustigste usw. ist? Es geht darum ein Leben im Königreich Gottes zu leben, das dem Herrn, dem König, unserem Gott Ehre bringt.

Damit wir besser verstehen können, wie das für unser Leben anzuwenden ist, schauen uns wir mal die Früchte des Geistes an: Galater 5:22-23

Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.
Wie können wir diese Früchte nächste Woche in unserem Leben zur Geltung kommen lassen?

Gal. 5:24-26 Diejenigen, die zu Christus Jesus gehören, haben die Leidenschaften und Begierden ihrer sündigen Natur an sein Kreuz geschlagen. Wenn wir jetzt durch den Heiligen Geist leben, dann sollen wir auch alle Bereiche unseres Lebens von ihm bestimmen lassen. Lasst uns darauf achten, dass wir nicht stolz werden und uns gegenseitig verärgern oder beneiden.

Halten wir fest an Jesus und sind im gehorsam, damit Paulus und Timotheus auch über uns schreiben können, dass sie überzeugt sind, dass Gott sein Werk in uns zu Ende führt und dass wir Anteil haben an der Gnade Gottes.

11. Februar 2009

Gottes Bund

---Gedanken zum Abendmahl---

Wenn zwei Menschen heiraten, gehen sie den Bund der Ehe ein.
Gott hat mit uns auch einen Bund geschlossen, einen Bund, der unsere Sünden für immer auslöscht und uns gerecht spricht.

Gott hat schon vorausgesagt, dass er den Bund, den er mit den Israeliten geschlossen hat, erneuern wird. Jeremia 31:31-34
Es wird der Tag kommen“, spricht der Herr, „an dem ich einen neuen Bund mit dem Volk Israel und mit dem Volk Juda schließen werde. Dieser Bund wird nicht so sein wie der, den ich mit ihren Vorfahren schloss, als ich sie an der Hand nahm und aus Ägypten herausführte. Sie sind meinem Bund nicht treu geblieben, deshalb habe ich mich von ihnen abgewandt“, spricht der Herr.
Doch dies ist der neue Bund, den ich an jenem Tage mit dem Volk Israel schließen werde“, spricht der Herr.
Ich werde ihr Denken mit meinem Gesetz füllen, und ich werde es in ihr Herz schreiben. Und ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein. Niemand muss dann noch seine Freunde belehren, und keiner seinen Bruder ermahnen: „Lerne den Herrn kennen!“ Denn alle werden mich kennen, alle, vom Kleinsten bis hin zum Größten“, spricht der Herr. „Und ich will ihnen ihre Sünden vergeben und nicht mehr an ihre bösen Taten denken.

In Hesekiel 37:26 steht, dass Gott einen Friedensbund mit seinem Volk schließen wird, es wird ein ewiger Bund mit ihnen werden.

Wir haben das Privileg einen ewigen Friedensbund mit Gott zu schließen. Er wird unser Gott sein und wir werden sein Volk sein! Unser Denken wird mit seinem Gesetz erfüllt sein, es wird uns Freude, Einsicht und Weisheit schenken: Die Vorschriften Jehovas sind richtig, erfreuend das Herz; das Gebot Jehovas ist lauter, erleuchtend die Augen. Die Furcht Jehovas ist rein, bestehend in Ewigkeit. Die Rechte Jehovas sind Wahrheit, sie sind gerecht allesamt; Sie, die köstlicher sind als Gold und viel gediegenes Gold, und süßer als Honig und Honigseim. Auch wird dein Knecht durch sie belehrt; im Beobachten derselben ist großer Lohn. (Psalm 19:8-11)
Und jeder wird den Herrn kennen, vom Kleinsten bis zum Größten.

Matthäus 26:26
Während sie aßen, nahm Jesus einen Laib Brot, dankte und bat Gott um seinen Segen. Dann brach er ihn in Stücke und gab sie den Jüngern mit den Worten: „Nehmt und esst, denn das ist mein Leib.“

Paulus schreibt im 1.Korintherbrief 11:26 Jedes Mal, wenn ihr dieses Brot esst und aus diesem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er wiederkommt.

Lasst uns voller Freude den Tod Jesu verkünden! Ein Testament ist erst gültig, wenn der Verfasser gestorben ist. Hebr. 9: 16-17 Denn wo ein Testament ist, da muß notwendig der Tod dessen eintreten, der das Testament gemacht hat. Denn ein Testament ist gültig, wenn der Tod eingetreten ist, weil es niemals Kraft hat, solange der lebt, der das Testament gemacht hat;
Jesus ist gestorben, sein Bund ist gültig, der Bund, der uns durch Gott in neue Menschen verwandelt.

Lass uns so wie Jesus das Brot brechen, dafür danken und Gott um seinen Segen bitten.

-------------------------------

Durch Jesu Blut, sind wir nicht nur für einige Zeit gereinigt, wir sind für immer von unseren Sünden freigesprochen, ohne sein Blut wären wir noch versklavt. Doch Jesus war das vollkommene Opfer.

Hebräer 9:13- 15
Früher (zur Zeit des alten Bundes) konnte die Besprengung mit dem Blut von Böcken und Stieren oder mit der Asche einer jungen Kuh den Körper des Menschen von ritueller Unreinheit reinigen.
Wie viel mehr kann dann das Blut Christi bewirken, denn durch die Kraft von Gottes ewigem Geist brachte Christus sich selbst Gott als vollkommenes Opfer für unsere Sünden dar.
Er befreit unser Gewissen, indem er uns freispricht von unseren Taten, für die wir den Tod verdienen. Nun können wir dem lebendigen Gott dienen.
Aus diesem Grund ist er der Vermittler eines neuen Bundes zwischen Gott und den Menschen, damit alle, die dazu berufen sind, das ewige Erbe empfangen können, das Gott ihnen versprochen hat.
Denn Christus starb, um sie von der Strafe für die Sünden zu befreien, die sie zur Zeit des ersten Bundes begangen hatten.


Römer 5:9 Und da wir durch das Blut von Christus gerecht gesprochen worden sind, ist sicher, dass Christus uns vor dem Gericht Gottes bewahrt.

Wir sind heilig und können durch das Blut, das für uns vergossen wurde, vor Gott kommen – ohne Schuld, ohne einem schlechten Gewissen.
Durch Jesus, den Vermittler, kommen wir vor Gott als sündenloses und geliebtes Kind des allmächtigen Herrn.

Offenbarung 1:5 Lob sei ihm, der uns liebt und uns von unseren Sünden befreit hat, indem er sein Blut für uns vergoss.

3. Februar 2009

"Checken Christen die Bibel besser als andere?"

„Checken Christen die Bibel besser als andere?“ (Inspiriert von Teensmag 05/08, S. 56)

Was heißt: Bibel verstehen? Geschichten auswendig können oder deren Anwendung kennen und leben? In der Bibel geht es nicht darum, wer weniger weiß und wer mehr weiß, es geht nicht darum, wer der Oberchecker ist und wer nicht. Es ist kein Wettbewerb. Sondern: Es geht darum, was man mit dem von Gott gegebenen Wissen macht. Es geht um das Königreich Gottes.

Aber um die Frage mal kurz zu beantworten: Ja! Johannes 16:13 Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.

Der Geist der Wahrheit leitet uns in die Wahrheit. Es kommt nicht von uns. Wir können vielleicht eine Stelle lesen, auswendig vorsagen, doch die Wahrheit, die darinnen steckt, können wir erst verstehen, wenn sie uns offenbart wird.

David schreibt in Psalm 25, Vers 5 Leite mich durch deine Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meines Heils.

Es sind nicht wir, die Wahrheit entdecken. Es ist Gottes Geist, der sie uns offenbart. Wenn wir ihn bitten, wird er uns geben, wenn wir klopfen, macht er uns die Türe auf. Er will ja, dass wir ihm näher kommen, er will, dass wir eine engere Beziehung mit ihm haben. David fordert ihn auf: Leite mich! Lehre mich! –du bist der Gott meines Heils. Es ist ein Hilferuf und ein tiefes Verlangen nach Gott. Ist es nicht wundervoll, wenn ein Mensch aus der Tiefe seiner Seele zu Gott schreit? Und Gott wird ihn nicht abweisen, er wird nicht zögern, sondern gleich seinen Segen ausschütten. Jakobus 4:8 sagt: Nahet euch zu Gott so naht er sich zu euch.

1. Korinther 2:12-14 Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist aus Gott, so daß wir wissen können, was uns von Gott gegeben ist; und davon reden wir auch, nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Geist gelehrt sind, indem wir Geistliches geistlich beurteilen. Der seelische Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geiste Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht verstehen, weil es geistlich beurteilt werden muß.

Und Johannes 14:17 den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und kennt ihn nicht; ihr aber kennet ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Ohne den Geist können wir keine Wahrheit empfangen. Wenn wir von der Welt sind, verstehen wir nur Dinge, die von der Welt sind und keine Geistlichen.

1. Korinther 12:3 Darum tue ich euch kund, daß niemand, der im Geiste Gottes redet, sagt: «Verflucht sei Jesus!» es kann aber auch niemand sagen: «Herr Jesus!» als nur im heiligen Geist.

Doch irgendwann musst dich die Wahrheit ja überzeugen, damit du dich für Jesus entscheidest. Wie geht das dann, wenn du noch in der Welt bist? Ganz einfach: Gottes Geist ist in dir schon am Werken. Er führt dich dorthin, wo du hin musst.
Doch Wissen ist nicht das ultimative Ziel. Liebe ist das ultimative Ziel:

1. Korinther 8:1-2 Betreffs der Götzenopfer aber wissen wir, da wir alle Erkenntnis haben; die Erkenntnis bläht auf, aber die Liebe erbaut. Wenn aber jemand meint, etwas erkannt zu haben, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll;

1. Korinther 2:16 Wir aber haben Christi Sinn.

Und was soll Erkenntnis bewirken? Was ist der Sinn Christi? Liebe!

1. Johannes 4:7 Geliebte, lasset uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und wer liebt, der ist aus Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, kennt Gott nicht; denn Gott ist Liebe.

Liebe ist Gott! Was für eine Erkenntnis! Gott ist nicht nur ein toller Liebhaber, ein guter Freund. Er IST Liebe. Liebe kann ohne ihn gar nicht existieren. Weil wir von ihm geliebt sind („Geliebte“), sollen wir einander. Wer liebt ist aus Gott geboren und kennt Gott – Geboren im Heiligen Geist in der Taufe. Eine Geburt des Geistes, wie in Johannes 3 geschrieben steht. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht, der ist nicht wiedergeboren, der hat den Geist nicht.

Matthäus 22:36-40 Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? Jesus sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.» Das ist das erste und größte Gebot. Ein anderes aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.» An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Jesus erklärt, was am Wichtigsten ist. Nr. 1: Lieben. Nr. 2: Lieben.

Also, um zu einem Schlusspunkt zu kommen, ob wir die Bibel checken oder nicht ist keine Frage des Wissens, sondern der Liebe. Nur wenn man Jesus Worte lebt, hat man sie gecheckt.

Wer meine (Jesus) Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich (Jesus) liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren. (Johannes 14:21)