25. April 2009

Barmherzige Samariter

---Jugendstunde, 24.4.2009---

Der barmherzige Samariter
Lukas 10:25-37

25 Und siehe, ein gewisser Gesetzgelehrter stand auf und versuchte ihn und sprach: Lehrer, was muß ich getan haben, um ewiges Leben zu ererben?
26 Er aber sprach zu ihm: Was steht in dem Gesetz geschrieben? wie liesest du?
27 Er aber antwortete und sprach: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande, und deinen Nächsten wie dich selbst".
28 Er sprach aber zu ihm: Du hast recht geantwortet; tue dies, und du wirst leben.
29 Indem er aber sich selbst rechtfertigen wollte, sprach er zu Jesu: Und wer ist mein Nächster?

30 Jesus aber erwiderte und sprach: Ein gewisser Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter Räuber, die ihn auch auszogen und ihm Schläge versetzten und weggingen und ihn halbtot liegen ließen.
31 Von ungefähr aber ging ein gewisser Priester jenes Weges hinab; und als er ihn sah, ging er an der entgegengesetzten Seite vorüber.
32 Gleicherweise aber auch ein Levit, der an den Ort gelangte, kam und sah ihn und ging an der entgegengesetzten Seite vorüber.
33 Aber ein gewisser Samariter, der auf der Reise war, kam zu ihm hin; und als er ihn sah, wurde er innerlich bewegt;
34 und er trat hinzu und verband seine Wunden und goß Öl und Wein darauf; und er setzte ihn auf sein eigenes Tier und führte ihn in eine Herberge und trug Sorge für ihn.
35 Und am folgenden Morgen als er fortreiste, zog er zwei Denare heraus und gab sie dem Wirt und sprach zu ihm : Trage Sorge für ihn; und was irgend du noch dazu verwenden wirst, werde ich dir bezahlen, wenn ich zurückkomme.
36 Wer von diesen dreien dünkt dich der Nächste gewesen zu sein von dem, der unter die Räuber gefallen war?
37 Er aber sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Jesus aber sprach zu ihm:
Gehe hin und tue du desgleichen.

16. April 2009

Zwischen Himmel und Erde



Zwischen Himmel und Erde ist ein Riss
und ein Kampf zwischen Licht und Finsternis
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Zwischen Himmel und Erde sind wir noch
Und das, was wir nicht wollen, tun wir doch
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Mitten in dieser Welt, doch nicht von dieser Welt
Wir gehören zu dir und doch sind wir noch hier

Refrain:
Zwischen Himmel und Erde hängst du dort
Ganz allein und verlassen von Mensch und Gott
zwischen Himmel und Erde ausgestreckt
Dort am Kreuz
Zwischen Himmel und Erde hängst du dort
Wo die Balken sich kreuzen, ist der Ort
Wo sich Himmel und Erde trifft in dir
Dort am Kreuz

Zwischen Himmel und Erde leiden wir
An Zerissenheit auf dem Weg zu dir
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Zwischen Himmel und Erde ist ein Steg
Und du selbst bist die Brücke und der Weg
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Refrain

Zwischen Himmel und Erde stehen wir
Und wir treten in diesen Riß mit dir
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Du machst Himmel und Erde einmal neu
Doch dein Reich ist schon da und du bist treu
In dieser Zwischenzeit, in dieser Zwischenzeit

Refrain


***

Alle Rechte bei Autor(in) / Verlag!

Songtexte von Andrea Adams-Frey

12. April 2009

Hoffnung #2 - Ostern

---Gedanken zum Abendmahl---

Letztes Mal habe ich beim Abendmahl über die Hoffnung gesprochen. Jetzt will ich dieses Thema wieder aufnehmen, weil heute Ostern ist, der Tag, an dem Jesus Christus aus dem Grab auferstanden ist.
Wenn wir uns nun im Glauben auf das leere Kreuz schauen und uns an das leere Grab erinnern, werden wir von Hoffnung erfüllt.

Dietrich Bonhoeffer schreibt: "Wer Ostern kennt, kann nie verzweifeln."

Die Welt verzweifelt, denn auf so viele Problemfragen gibt es keine Antworten: Der Klimawandel, die Überbevölkerung der Erde, Hungersnöte, Kriege, Menschenhass, Immigranten, Regierungen, ... Doch das Zeichen der Hoffnung - das Kreuz - wird ignoriert. "Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft;" 1. Kor. 1:18

"Christus in uns, die Hoffnung der Herrlichkeit" heißt es in Kol. 1:27. In Hosea 13:14 sagt Gott: "Ich will sie erlösen aus der Gewalt des Totenreichs, vom Tod will ich sie loskaufen. Tod, wo ist dein Verderben? Totenreich, wo ist dein Sieg?" Losgekauft hat er uns, "denn ihr seid teuer erkauft" (1. Kor. 6:20) -- durch das Blut seines Sohnes, denn es steht geschrieben: "Ihn hat Gott zum Sühnopfer bestimmt, (das wirksam wird) durch den Glauben an sein Blut,". Röm. 3:25 Und Gott sandte seinen einzigen Sohn, "damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat." Joh. 3:16

Zurück zur Frage an den Tod: "Wo ist dein Stachel? (...) Wo ist dein Sieg? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus." 1. Kor. 15:55-57 Der Tod hat Macht, weil es Sünde gibt, die Sünde, weil es das Gesetz gibt, dass Sünde aufdeckt. Christus greift das Problem bei der Wurzel an: Er erfüllt das Gesetz. Er erfüllt das Gesetz an unserer Stelle.
Jesus spricht zu den Menschen: "Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!" Math. 5:17
An einer anderen Stelle heißt es: "Denn Christus ist das Ende des Gesetzes zur Gerechtigkeit für jeden, der glaubt." Röm. 10:4
"Denn was dem Gesetz unmöglich war -- weil es durch das Fleisch kraftlos war --, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte, damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht gemäß dem Fleisch wandeln, sondern gemäß dem Geist." Röm. 8:3-4

Das ist die Botschaft von Ostern, das ist die Botschaft vom Kreuz. 1. Kor. 15:54 "Wenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erfüllt werden, das geschrieben steht:

"Der Tod ist verschlungen in Sieg!"