26. Februar 2009

Hoffnung

---Gedanken zum Abendmahl---

Heute will ich kurz über Hoffnung sprechen. Sie ist neben Freude und Liebe eine der drei Elemente, die auf ewig bestehen werden (1. Kor. 13:13)

Als wir noch ungläubig waren, hatten wir keine Hoffnung:

Dass ihr in jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen von der Bürgerschaft Israels und fremd den Bündnissen der Verheißung; ihr hattet keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Eph. 2:12

Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, die keine Hoffnung hatten. 1. Thess. 4:13

Wir waren ohne Gott und demzufolge ohne Hoffnung. Wir hatten keine Hoffnung auf etwas nach dem Tod (nach dem "entschlafen"). Und dann kam Jesus Christus in unser Leben.

Die Heiden werden auf seinen (Jesu) Namen hoffen. Math. 12:21

Paulus und Timotheus schreiben an die Gemeinde in Kolossä: Ihnen wollte Gott bekanntmachen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Kol. 1:27

Wir hoffen auf Christus, denn (Titus 2:11-13) die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen; sie nimmt uns in Zucht, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in der jetzigen Welt, indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung Gottes und unseres Retters Jesu Christus.
Wir leben hier auf der Welt ein gottesfürchtiges Leben, und sagen "Nein" zu unseren weltlichen Begierden, weil wir auf unsere Hoffnung und auf das Erscheinen Christi warten.

Jeremia schreibt an die Weggeführten in Babel: Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der Herr, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
Hoffnung ist immer mit etwas in der Zukunft verbunden. Ohne Hoffnung auf etwas blicken wir der Zukunft nicht freudig entgegen.

1. Petrus 1:3 Gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten.
Die Auferstehung von den Toten ist unsere Hoffnung. Paulus schreibt im 1.Korinther 15:17-19 Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren. Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die elendsten unter allen Menschen! Die elendsten unter allen Menschen sind wir, wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen.

Da Christus von den Toten auferstanden ist, rühmen wir uns in der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. (Röm 5:2) Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht werden. Denn wir wissen, wie sehr Gott uns liebt, weil er uns den Heiligen Geist geschenkt hat, der unsere Herzen mit seiner Liebe erfüllt. (Röm. 5:5 - NL)

Amen!

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