In den Semesterferien gingen wir zusammen ins Kino um uns den Film Das Beste kommt zum Schluss mit Morgan Freeman und Jack Nicholson anzuschauen.Achtung: Folgender Text enthält Informationen über den Ausgang des Filmes, falls du ihn noch nicht gesehen hast willst du es dir vielleicht erst später durchlesen.
Carter Chambers (Freeman) und Edward Cole (Nicholson) sind beide krank und treffen sich zum ersten Mal im Krankenhaus, in dem sie sich ein Zimmer teilen. Sie sind zwei von Grund auf verschiedene Personen.
Carter ist ein schwarzer Mechaniker, Edward hingegen ist ein weißer Milliardär, dem sogar das Krankenhaus gehört, in dem sie untergebracht sind. Edward Cole ist ein Mann der Wissenschaft, er glaubt nur an das, was wissenschaftlich bewiesen ist. Die Krankheit hat seinem Leben den Sinn geraubt. In einer Szene sieht man ihn zu Jesus beten, doch er hat keinen Glauben und versucht sich selbst zu überzeugen, dass er Selbstgespräche führt anstatt zu beten.
Carter Chambers ist ganz anderst, der Glaube spielt in seinem Leben eine große Rolle, 40 Jahre lang ist er seiner Frau treu. Er kennt den Punkt, wo er zum Reden aufhören soll und stattdessen seinen Glauben durch Taten zu zeigen.
Doch die Krankheit verbindet die Männer. Beide haben laut ärztlicher Prognose nicht mehr als ein Jahr zu leben. Sie erstellen eine Löffelliste - eine Liste, in der sie alle Dinge niederschreiben, die sie bis jetzt nie gemacht haben, aber gerne vor Lebensende noch erleben wollen: Fallschirmspringen, auf einer Rennstrecke Auto fahren, Reisen über die ganze Welt... das Vermögen von Edward Cole macht es ihnen möglich.
Carter beginnt Gespräche über Glauben, Himmel, Liebe, Hoffnung und wir sehen, dass er es sehr ernst meint. Er teilt mit Edward seine Sicht der Dinge, doch dieser kämpft damit sie anzunehmen und bricht das Thema ab, bis er sie (nach Carters Tod) versteht. Beim Begräbnis von seinem neugewonnenen Freund erkennt er, dass die letzten Jahre von Carters Leben die besten von seinem waren!

Im Laufe ihrer Reise kommen sie nach Ägypten. Man sieht sie auf einer Pyramide sitzen. Carter erzählt, dass die Ägypter geglaubt haben, dass, nachdem sie sterben, ihnen zwei Fragen gestellt werden. Die Antworten geben Aufschluss darüber, ob sie in den Himmel oder die Hölle kommen. Er stellt Edward diese Fragen:
1) Hat dein Leben dir Freude gebracht?
2) Hat dein Leben anderen Freude gebracht?
Doch es gibt noch eine dritte Frage, die zwar nicht den Ägyptern gestellt wurde, doch die Wichtigste von allen ist:
Bringt dein Leben Gott Freude?
Wenn das so ist, wird dein Leben automatisch anderen Freude bringen, da uns aufgetragen ist andere zu lieben, und es wird uns auch Freude bringen.
Carter erkennt an einem Punkt der Reise, dass es nicht darum geht, was er vor seinem Tod noch erleben kann, sondern, wie er seiner Familie und seiner Frau, die ihn gerne bei sich hat, Freude bereiten kann. Er beschließt sofort heimzufliegen. Zuhause erwartet ihn ein Festmahl mit seiner ganzen Familie und alle haben Spaß.
Das wichtigste Gebot ist den Herrn, deinen Gott lieben, von ganzem Heren, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken, das zweite, das genauso wichtig ist, heißt Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. (Mt. 22:37-39) Gott lieben heißt Menschen lieben!
Kann ich etwas für Gott tun? Nein, es steht geschrieben, selbst wenn wir unser Bestes geben, ist unsere Gerechtigkeit noch wie ein beflecktes Kleid. Man kann versuchen, so wie Jesus zu leben - es wird einem nicht gelingen. Aber: Man kann Gott durch sich wirken lassen! Bittet, und ihr werdet erhalten, um was ihr gebeten habt. (Mt. 7:7) Der Herr kennt eure tiefsten Wünsche. Wenn ihr Gott und Menschen lieben lernen wollt, wird er euch die Fähigkeit dazu geben und durch dich scheinen.
Liebe Freunde, lasst uns einander lieben, denn Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer aber nicht liebt, kennt Gott nicht - denn Gott ist Liebe. Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben. Und das ist wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit. Liebe Freunde, weil Gott uns so sehr geliebt hat, sollen wir auch einander lieben. Niemand hat Gott je gesehen. Aber wenn wir einander lieben, dann bleibt Gott in uns, und seine Liebe kommt in uns zur Vollendung. (1.Joh. 4:7-12)
Sobald man durch den Herrn Jesus gelernt hat Gott und seine Mitmenschen zu lieben und Freude im Leben zu finden, soll man nicht stehenbleiben! Paulus vergleicht das Leben mit einem Wettlauf: Man muss bis zum Ziel durchhalten.
Ein ganzes Leben lang kann man Gott und seine Liebe mehr und mehr erfahren.
Jesus sagt in Johannes 15:1-17 Bleibt in mir, und ich werde in euch bleiben. (...) Wer in mir bleibt, und ich in ihm, wird viel Frucht bringen. Denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. (...) Wenn ihr mit mir verbunden bleibt und meine Worte in euch bleiben, könnt ihr bitten, um was ihr wollt. (...) Bleibt in meiner Liebe. Wenn ihr mir gehorcht, bleibt ihr in meiner Liebe, genauso wie ich meinem Vater gehorche und in seiner Liebe bleibe. Ich sage euch das, damit meine Freude euch erfüllt. Ja, eure Freude soll vollkommen sein!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen